Journal

Minimalismus – Weniger ist mehr!?

Wieviel Dinge besitzen Sie?

In der bildenden Kunst ist Minimalismus als Kunstrichtung aus den 1960er Jahren bekannt, Minimalismus als Lebensweise ist ein eher jüngeres Phänomen. Dieser Trend hat 2017 weiter an Dynamik gewonnen, der sich gerade bei der jüngeren Generation verbreitet. Minimalismus ist eine Lebensweise. Es bedeutet mehr als nur Platz freizumachen und nur die wirklich benötigten Gegenstände zu behalten.
War das Ziel in der Kunst mit der „Minimal Art“ die absolute Identität der Form mit sich selbst ohne jede illusionistische assoziative Zutat zu schaffen, so könnte man im übertragenden Sinne den Minimalismus als Lebensstil bezeichnen, der durch bewußten Verzicht in unserer Konsumgesellschaft Platz und damit die Entfaltung für das Wesentliche im Leben schafft. Der Trend gibt den Anhängern die Freiheit, bewusst Entscheidungen zu treffen – Lebenssinn ohne Konsumzwang.

Wer viel hat, kann auch viel loslassen!
10.000 Gegenstände besitzt ein westeuropäischer Durchschnittsbürger, und es wird immer mehr. Kein Wunder, dass Menschen ihren Besitz zunehmend als Belastung erleben. Konzepte des Verzichts sind ein Luxusproblem: denn wer viel hat, kann auch viel loslassen. Durch Verzicht freier werden und zudem damit sozial und ökologisch sinnvoll und verantwortungsvoll zu handeln, ist kein neues Wissen, sondern bereits aus vergangenen Jahrhunderten bekannt. So wußte Franz von Assisi bereits im 13. Jahrhundert und mahnte: „Wenn jeder Einzelne darauf verzichtet Besitz anzuhäufen, dann werden alle genug haben.“
Wir brauchen materielle Dinge wie Nahrung, Kleidung oder Wohnung für unseren Komfort, unser Sicherheitsgefühl, zur Erfüllung unserer Grundbedürfnisse. Aber: meist besitzen wir mehr, als wir brauchen. Die Frage ist: wieviel Besitz brauchen wir, um glücklich zu sein? Wie minimalistisch wollen/ können wir leben?

Tipp zur Reflexion: Wieviel z.B. T-Shirts, digitale Endgeräte, Kugelschreiber oder Winterjacken besitzen Sie und wieviel brauchen Sie, um glücklich zu sein?

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P.S.: Bitte beachten Sie: Aufräumen ist ein individueller Prozess. Welche Dinge in Ihrem persönlichen Umfeld verbleiben oder von welchen Sie sich trennen wollen, obliegt einzig und allein Ihnen.

Aufschieberitis

Im Hier und Jetzt! Schritt für Schritt!

Das Phänomen, unangenehme Aufgaben solange wie möglich vor sich herzuschieben, hat einen passenden Namen: Aufschieberitis. Aufschieberitis ist eine Gewohnheit, ein Verhaltensmuster. Wer kennt es nicht, Aufgaben auf den letzen Drücker oder erst unter enormem zeitlichen Druck zu erledigen: die Unterlagen für die anstehende Steuerklärung vorzubereiten, Projektunterlagen zusammenzustellen und nachzubearbeiten, die sich seit Tagen auftürmenden Wäscheberge zu bügeln oder den in der Ecke liegenden Weihnachtsschmuck in den Keller zu bringen; es gibt immer etwas, was wichtiger ist, als die als leidig empfundenen Aufgaben zu erledigen. Und auch das Sprichwort „Was Du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen“ erinnert an das Aufschiebe-Phänomen.

Was geht in uns vor? Weshalb fällt es uns so schwer, bestimmte Aufgaben einfach zeitnah zu erledigen? Gründe dafür gibt es viel. Bedenken Sie, dass je länger Sie die unliebsame Aufgabe vor sich her schieben, desto größer und mächtiger diese Aufgabe empfunden wird und Sie damit unnötig Ihre Gedanken, Ihr Tun und Handeln blockieren!

Erkennen und durchbrechen Sie dieses Muster!
Gehen Sie eine Aufgabe gezielt an! Reservieren Sie sich 2 Stunden in der Woche, um ganz bewußt diese Aufgaben zu erledigen.

Beherzigen Sie die 3-Don´t do it!-Regel:
1. Alles gleichzeitig machen zu wollen
2. Erst einmal eine Nacht darüber zu schlafen
3. Aufschieben als Aussitzstrategie cool zu finden

Wer Zeit gut nutzt, hat mehr Zeit für schöne Dinge!

Setzen Sie sich noch heute einen Termin, um das erste Arbeitspaket zu erledigen! Verabschieden Sie sich von der Formulierung „Ich muss etwas machen“, sondern wählen Sie die Formulierung „Ich möchte die Aufgabe erledigen“, da ich um das gute Gefühl danach weiss.

Räumen Sie auf! Jetzt!

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P.S.: Bitte beachten Sie: Aufräumen ist ein individueller Prozess. Welche Dinge in Ihrem persönlichen Umfeld verbleiben oder von welchen Sie sich trennen wollen, obliegt einzig und allein Ihnen.

Be organized, be happy!

Glücklich durch ein geordnetes Umfeld

Wissenschaftliche Studien von Psychologen und Neurowissenschaftlern sind sich einig: Eine geordnete Umgebung tut uns in vielerlei Hinsicht gut. Es wird eine direkte Verbindung zwischen Unordnung und gesundheitlichem Wohlergehen – körperlich und seelisch – gesehen.
Umgeben Sie sich nur mit Dingen, die Ihnen gut tun. Beginnen Sie gleich heute und entdecken Sie in Ihrem Umfeld Dinge, die Sie als störend empfinden. Bedenken Sie, das alle Gegenstände in Ihrem Wohn- und Arbeitsumfeld auf Sie indirekt wirken – positiv aber auch blockierend. Also auf geht´s! Welchen Gegenstand könnten Sie noch heute entsorgen? Treffen Sie eine Vereinbarung mit sich selbst und legen Sie einen Tag in der Woche fest, an welchem Sie dieses „Ritual“ wiederholen. Es müssen nicht große Gegenstände sein, auch die noch so kleinen zählen. Wichtig ist nur, dass Sie den Wochentag-Rhythmus beibehalten.

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Zeit & Geduld

Schenken Sie sich Zeit zum Aufräumen!

Aufgeräumt zu sein bedeutet, sich Zeit und vor allem Geduld zu geben. Was sich über Jahre angesammelt hat, sollte peu à peu geordnet werden. In aller Ruhe. Geraten Sie nicht in unnötige Panik. Auch Rom ist nicht an einem Tag erbaut worden.

Die Rauhnächte sind zu Ende, das neue Jahr liegt vor uns. Beginnen wir damit, das Aufräumen als stetigen Begleiter in das Jahr zu integrieren.

Nehmen Sie sich Papier und Stift zur Hand und lassen Sie Ihren Blick durch Wohnung oder Büro schweifen: Welche Ecken oder Stellen fallen Ihnen auf, bei denen Sie die Unordnung schon immer genervt hat? Schreiben Sie diese auf, auch wenn diese noch so klein oder gross sind. Schauen Sie sich nun die Liste an. Welcher Punkt fällt Ihnen besonders auf? Ist es der Kleiderschrank, der Eingangsbereich oder die überquellende Schublade, in der aller Schriftkram unsortiert landet?

Genau diese Ecken sind zwar nicht von heut auf morgen aufzuräumen. Aber im Laufe des Jahres werden Sie dieses spielerisch schaffen. Und Sie haben bereits einen wichtigen Schritt gemacht: Sie haben sich dem Thema gewidmet, und Sie haben eine Aufräum-Checkliste für das Jahr erstellt.

Beginnen wir mit einer kleinen Übung: Tragen Sie alle Stifte (Kugelschreiber, Füller, Bleistifte, Buntstifte) zusammen und legen Sie diese in einen kleinen (Schuh)Karton. Sie werden sich vielleicht fragen, wozu mit so einem kleinen Detail anfangen und nicht gleich den grossen Kleiderschrank aufräumen? Ganz einfach: Aufräumen soll Spass machen und nicht überfordern. Und wer hat schon einen Stift für eine Checkliste zur Hand, der auf jeden Fall funktioniert und nicht die Mine abgebrochen oder die Feder leer ist. Also: alle Stifte in eine Kiste und dann nach und nach aussortieren. Das Resultat sollte sein: eine Kiste mit nur funktionstüchtigen Stiften. Alles andere kann weg. Die Kiste bekommt einen Platz, wo Stifte benötigt werden z.B. am Telefon oder auf dem Schreibtisch. Im Laufe des Jahres legen Sie alle Stifte, die Sie sonst noch so in Ihrem Arbeits- und Wohnumfeld finden nach Prüfung der Funktionstüchtigkeit dort ab. Der erste Schritt zum Aufräumen ist geschafft.

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Journal der Dinge

Aufgeräumt!

Der Konsum hat uns fest im Griff: Die Werbung suggeriert uns mit dem Besitz von Dingen up to date zu sein und uns ein Stückchen Glück kaufen zu können. Dinge zeichnen sich durch “materielle Eigenqualitäten”, “Beziehungs-” und “Funktionsqualitäten” aus und verfügen dadurch über eine Vielzahl von individuellen Bedeutungen, die es uns mitunter schwer fallen lassen, von Dingen loszulassen. Das vorliegende Journal versteht sich als Impulsgeber zur Unterstützung beim Aufräumen. Monatlich gebe ich Ihnen hier als Professional Organizer Aufräum-Impulse. Sie erhalten Entscheidungshilfen wie Sie Gegenstände aus der Fülle aussortieren, Sie bekommen Tipps wie Sie Dinge oder Unterlagen verstauen und auch wiederfinden und lernen schrittweise Ihr individuelles Lebens- und Arbeitsumfeld zu gestalten. Sie werden staunen wie Sie im Laufe des Jahres spielerisch und mit Freude immer aufgeräumter werden und sich Raum für Neues schaffen!

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