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Loslassen

Schlüssel zum Glück

Eine Menge Dinge gibt es, die wir loslassen können, damit wir wieder mehr Freiheit, Glück und Zufriedenheit in unser Leben manifestieren können.

Loslassen – ein Lebensbegleiter
Loslassen begleitet uns durch das Leben. Da sind die Kinder, die aus dem Haus gehen, der geliebte Freund, der stirbt, der Partner, der sich getrennt hat, der Arbeitsplatz, der verloren geht, der Wohnungswechsel durch Umzug in eine neue Stadt – etliche Lebenssituationen, die es erfordern, von Vertrautem loszulassen und eine Veränderung zu zulassen.

Und selbst Gegenstände loszulassen, gestaltet sich nicht selten als große Bürde. Es sind Gegenstände, die wir längst nicht mehr brauchen, die aber unsere Arbeits- und Wohnwelt und damit unseren Energiefluss „verstopfen“. Oft halten wir an diesen Dingen fest, obgleich sie uns nicht mehr guttun und daran hindern, Klarheit zu schaffen. Die Gegenstände werden zu Energieräubern, das Pendeln zwischen Loslassen und Haftenbleiben zum mühsamen Dauerzustand.

Was bedeutet „loslassen“?
Ob Bücher, die CD-Sammlung, Poesiealbum, die alten Studienunterlagen, Kindersachen, Sportgeräte, akribisch zusammengetragene Zeitungsartikel über die Kunst in Vorderasien, das ausgeblichene T-Shirt oder das zu eng gewordene Abendkleid aus reiner Seide. Loslassen ist für viele Menschen schwer. Gedanken schleichen sich ein und lassen uns an Gegenständen haften bleiben: das könnte ich doch eines Tages noch brauchen, das werfe ich erst beim nächsten Mal weg, das könnte früher oder später wirklich mal viel wert sein, das hat mir meine Tante geschenkt oder das war doch mal echt sehr teuer. Gründe, sich von Gegenständen nicht trennen zu können, sind facettenreich.

Loslassen – Entfaltung
Loslassen bedeutet Verlust. Zumindest am Anfang. Und sich von Dingen zu trennen, geht häufig mit der Angst einher, dass wir über das Loslassen auch all die positiven Erinnerungen, die mit dem Gegenstand geknüpft sind, verlieren könnten. Der altgriechische Philosoph Karneades von Kyrene (2. Jh. v. Chr.) wußte von der Schwierigkeit und ermutigte: „Um neue Möglichkeiten zu schaffen, ist es notwendig, sich von (…) Dingen zu trennen, die einen in seiner Entfaltung nur behindern.“ 

Gehen Sie in das Vertrauen!
Sie werden sich auch ohne diese „Erinnerungsstützen“ an die Dinge erinnern, die Ihnen gut tun. Machen Sie anderen eine Freude mit dem, was Sie nicht mehr brauchen. Schaffen Sie Platz für neue „Dinge“, Ideen und sorgen so für frische Energie. Trennen Sie sich von dem, was Ihnen im Wege steht. Es bindet Energie und schränkt die Freiheit ein im Denken und Tun. „Lerne loszulassen, das ist der Schlüssel zum Glück!“ so lehrte bereits Buddha.

Tipp: LoLa-Kiste
Üben Sie sich im Loslassen (LoLa)! Gehen Sie durch ihr Arbeits- und Wohnumfeld und sammeln Sie an einem Ort (oder Kiste) Gegenstände, die Sie loslassen wollen, aber noch nicht wissen wann und wie. Blicken Sie nach Lust und Laune auf die Sammlung und machen Sie sich klar: Alle diese Sachen verlangen Aufmerksamkeit, verhindern Ordnung und zehren an Ihrer Energie. Welche Gegenstände nutzen Sie wirklich? Was gewinnen Sie, wenn Sie loslassen? Welche Vorteile wird eine Trennung von diesen Dingen bringen? Schreiten Sie zur Tat: Machen Sie anderen eine Freude und verschenken oder verkaufen Sie diese Gegenstände.

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P.S.: Bitte beachten Sie: Aufräumen ist ein individueller Prozess. Welche Dinge in Ihrem persönlichen Umfeld verbleiben oder von welchen Sie sich trennen wollen, obliegt einzig und allein Ihnen.