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Space-Clearing

Space-Clearing

Angestaute Energien lösen

Wer kennt sie nicht, die sprichwörtliche „dicke Luft“, die die schlechte Stimmung in einer angespannten Atmosphäre beschreibt. Bestimmt haben Sie es auch schon einmal selbst erlebt: Sie betreten einen Raum und haben direkt ein wohliges, entspanntes Gefühl oder Sie fühlen sich irgendwie unwohl und denken, hier stimmt was nicht. Sicher, werden Sie sagen, in diesem Fall hat Ihnen die Farbe an den Wänden nicht gefallen oder das Mobiliar traf nicht Ihren Geschmack. Doch neben der subjektiven Wahrnehmung gibt es noch eine energetische Ebene, und der Energiefluss ist in diesen Räumen oft gestört.

Räume, in welchen Menschen sich begegnen, zusammen leben, miteinander arbeiten und diskutieren sind von Energien durchdrungen. Auch wenn die Menschen den Raum verlassen, so bleiben Energiefelder bestehen. Damit hat der Raum Einfluss auf den Menschen und der Mensch Einfluss auf den Raum (Interaktion).

Raumklärung zur Selbstverständlichkeit werden lassen
In vielen Kulturen gehört die Raumklärung zum Alltag. In unsere Kultur ist diese klärende Handlung in den Hintergrund getreten oder sogar in Vergessenheit geraten. Räume z.B. nach Krankheit zu klären, war früher völlig Usus. Und auch die Kirche wußte von der reinigenden Wirkung des Weihrauchs. Durch ein „Space-Clearing“ werden die Räume „geklärt“ – Energiefelder verändern sich und wirken positiv auf unser Wohlbefinden.

Probieren Sie es aus und klären Sie Ihre Räume! Regelmäßiges, kräftiges Durchlüften kann dabei schon mal ein Anfang sein. Beginnen Sie doch einfach mal das neue Jahr mit der Klärung von Wohn- und Arbeitsplatz!

Tipp: Räume räuchern
Kein Hokuspokus sondern uralte Tradition! Das Verräuchern von verschiedenen Harzen und Kräutern ist eine uralte Tradition der Menschheit. Das alte Jahr geht zu Ende, ein neues Jahr beginnt. Diese Zeit wurde traditionell zum Räuchern genutzt. Räucherstoffe gibt es mannigfaltig: ob Salbei, Weihrauch oder Hölzer – eine Vielfalt von Düften gibt es zu entdecken.
Hochwertiges Räucherwerk gibt es z.B. bei sonnlicht.de

Aktuelle Tipps und Aufräum-Impulse finden Sie auch auf meinen Instagram-Seiten.

P.S.: Bitte beachten Sie: Aufräumen ist ein individueller Prozess. Welche Dinge in Ihrem persönlichen Umfeld verbleiben oder von welchen Sie sich trennen wollen, obliegt einzig und allein Ihnen.

Innere Einkehr halten

Innere Einkehr halten

Geist & Seele aufräumen

Innere Einkehr heißt Selbstbesinnung: Innehalten, sich Zeit nehmen zur Orientierung, Dinge zu überdenken und einzuordnen, die eigene Lebens- und Arbeitssituation zu überprüfen, Schritte zu planen.

Stille ist zu einem kostbaren Gut geworden
Besonders zum Jahresende scheint die Welt in Trubel und Hektik zu verfallen: Jahresabschlüsse wollen gemacht werden, etliche Termine werden „auf den letzten Drücker“ vereinbart, als ob mit Jahresende die Zeit zu Ende ist und dann noch die ganzen Weihnachtseinkäufe und die Vorbereitung für die Feiertage – die Welt wird laut! Innere Einkehr halten und zur Ruhe kommen – wer sehnt sich nicht danach angesichts vielfältiger Beanspruchung in Familie, Beruf und Freizeit.

Inneres Aufräumen
Lenken wir die Aufmerksamkeit ins Innere und begreifen wir die Adventzeit als Ankunft! Das Ankommen in uns! Auch wenn es sich einfach anhört, so kann dieser Weg nach Innen sehr laut sein. Vieles, was sich im Laufe des Jahres angehäuft hat, gilt es mental aufzuräumen. Die Stille hilft uns dabei. Wenn wir still werden, kommen wir in Berührung mit dem Wesentlichen des Seins.
Wir dürfen die Kraft der Stille erleben, die leisen Impulse des Lebens spüren, uns mit dem Inneren verbinden! Auch wenn es anstrengend ist und einiger Übung bedarf: Innehalten lohnt sich also! Wir werden feinfühlig und hellhörig und spüren, wie die Stille uns regeneriert, heilt und mit neuer Kraft erfüllt. Was für ein tolles Geschenk!
Beginnen wir immer und immer wieder dem Zarten und Leisen in unserem Leben zu begegnen und kleine Oasen der Stille im täglichen Leben zu finden! „Wenn man trübes Wasser in Ruhe lässt, wird es wieder klar“, lehrt uns der chinesische Philosoph Laotse.

Ich wünsche allen stille, wohltuende Momente!

Tipp: Nutzen Sie die Adventszeit, das Innehalten zu üben!
Geniessen Sie besinnliche Abende bei mildem Kerzenschein. Entscheiden Sie sich öfter einmal für einen fernsehfreien Abend und schalten Sie Computer, Handy und das Radio aus. Lassen Sie stattdessen die Stille den Raum durchdringen und tanken Sie Kraft. Schweigen, Stille und Nichtstun gelten übrigens als die besten Heilmittel für Körper, Geist & Seele.

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Fast Fashion

Mode. Macht. Wirtschaft.

Fast Fashion ist eine Unternehmensstrategie mit dem Ziel in hoher Frequenz neue Mode in die Geschäfte zu bringen. Umfaßte früher ein Modejahr zwei Zyklen (eine Frühjahr/ Sommer- und eine Herbst/ Winterkollektion), so erscheinen mittlerweile bei nicht wenigen Labels mehr als 12 Kollektionen im Jahr. Die Produktionsdauer hat sich von 2-3 Monaten auf wenige Tage reduziert.

Mode belastet Umwelt und Gesundheit
Die Modebranche produziert pro Jahr 80 Milliarden Kleidungsstücke und liegt damit in Sachen Umweltverschmutzung auf Platz zwei – direkt nach der Erdölindustrie. Und die Strategie der Modeindustrie geht auf: Wir lassen uns animieren und verleiten. Wir kaufen mehr Kleidung, als wir tatsächlich benötigen. Wen wundert es, daß weltweit jährlich Millionen Tonnen von Klamotten auf den Müllhalden landen.

Slow Fashion – Fair Fashion
Internationale Fashion-Aktivisten fordern eine neue Mode mit ethischen Grundsätzen. Slow Fashion ist nicht nur der Gegenentwurf zur Fast Fashion. Slow Fashion ist ein Bewusstsein, eine Haltung, die sich alle Beteiligten der Modebranche zu Eigen machen können: Designer, Produzenten und Käufer.
Designer, die bereits bei ihren Entwürfen für die Umsetzung mit innovativen, nachhaltigen Fasern mitdenken. Produzenten, die lokale Manufakturen mit der Produktion beauftragen und so die Arbeitsbedingungen mit menschenwürdigen Arbeitsbedingungen und fairen Löhne vor Ort im Auge halten können. Und nicht zuletzt die Käufer, die mehr auf Qualität als Quantität setzen, weniger konsumieren, sich um nachhaltige Alternativen bemühen und bereit sind, gegebenenfalls auch höhere Preise für Kleidung zu zahlen.

Capsule Wardrobe
Wer will das nicht – einen Kleiderschrank voller Lieblingsteile, die man nach Lust und Laune kombinieren kann. Das Prinzip der Capsule Wardrobe: die Klamotten im Kleiderschrank auf ein paar essenzielle modeunabhängige Kleidungsstücke reduzieren – und damit einem bekannten Problem entgegenzuwirken: dem Gefühl, vor einem Berg von Klamotten zu stehen und trotzdem zu meinen, nichts anzuziehen zu haben. Weniger ist mehr, ist die Devise. Dabei wird der Kleiderschrank so optimiert, dass am Ende nur eine bestimmte Anzahl an Kleidungsstücken übrig bleibt, die wirklich gefallen und gut kombinierbar sind. Wie viele Teile das sind, variiert und hängt von den jeweiligen Bedürfnissen ab. Eine gute Mischung zwischen Basics und Statements machen die Outfits abwechslungsreich und individuell. Die Idee einer Capsule Wardrobe vereinfacht das Leben und hilft gegen überfüllte Kleiderschränke. Wir gehen bewußter mit der Wahl und dem Kauf von Kleidungsstücken um und sind aufgeräumt. Und wir können dazu beitragen, die immensen Klamottenberge einer Konsumgesellschaft zu minimieren.

Tipp: Gedankenspiel
Wieviele Kleidungsstücke brauchen wir, um zufrieden zu sein?
Welche ziehen wir wirklich gerne an?
Welche liegen eigentlich nur im Schrank und werden nicht mehr angezogen?

Sendetipp:
Eine andere Mode ist möglich – Dokumentation Frankreich 2016 – arte

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Vorbild sein!

Verhaltensmuster erkennen und ändern

Vorbilder prägen unsere eigene Ordnungsstruktur. Vorbilder geben uns Orientierung, Sicherheit und Motivation – auch und gerade beim Aufräumen. Um selbst ein solcher „Leuchtturm“ zu werden, müssen Sie nicht gleich zum Aufräum-Profi mutieren. Ergreifen Sie jedoch die Chance, positiven Einfluss auf Ihr Umfeld auszuüben.
Was leben Sie als Führungskraft Ihren Mitarbeitern vor?
Was leben Sie als Eltern Ihren Kinder vor?
Vorbilder inspirieren, leiten an und geben ein gutes Beispiel – ob die Führungskraft ihrem Team oder Eltern Ihren Kindern.

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm…
Wer führt, sollte Vorbild sein! Und das gilt in allen Situationen, in welchen Menschen zusammen arbeiten und leben. Ob in Politik, Wirtschaft oder in der Familie – wenn Sie selbst ihr Arbeits- und Wohnumfeld aufgeräumt halten, werden es Ihre Mitarbeiter oder Familienmitglieder Ihnen gleich tun. Führungskräfte, die eine Vorbildfunktion einnehmen, können so bei den Mitarbeitern einiges bewirken. Vorbildliches Verhalten bezüglich einer klaren Struktur im Arbeitsprozess läßt nicht nur die Arbeit leichter von der Hand gehen, es sorgt für eine gesunde Arbeitsatmosphäre. Wer ein Meeting mit einer klaren Struktur moderiert, wird auf jeden Fall ein klares Ergebnis erhalten. Eltern, die eine klare Struktur im Haushalt vorleben, zeigen ihren Kindern spielerisch die Vorteile aufgeräumt zu sein.
Und das alles bitte ohne pedantisch zu sein oder von einem Putzfimmel getrieben zu werden – einfach nur aufgeräumt sein und die Dinge im Umfeld würdigen. Jeder kann etwas tun: Werden Sie ab heute Vorbild!

Tipp: Gedankenspiel
Sensibilisieren Sie Ihre Wahrnehmung bezüglich Ihres Aufräum-Verhaltens: Was ist Ihnen vorgelebt worden? Was leben Sie vor?
Welche Muster erkennen Sie? Welche möchten Sie ändern?

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Putzen als Meditation

Von der nervigen Last zum reinigenden Ritual

Wer kennt das nicht: Das gebrauchte Geschirr türmt sich in der Küche, die Krümmel auf dem Fußboden knirschen unter den Fußsohlen, neben den Papierstapeln auf dem Schreibtisch erwachen die Staubmäuse ebenso zum Leben wie in den Ecken von Büro und Wohnung, die Fensterscheiben möchten auch nicht mehr den Durchblick gewähren, die digitalen Geräte scheinen den Schmutz besonders gut anzuziehen und die Büroküche lebt nach dem Motto TEAM „Toll, Ein Anderer Macht’s“.

Was strengt uns eigentlich am Putzen so an? Was läßt uns nicht so wirklich Lust und Freude am Saubermachen empfinden? Zu gerne geben wir das Putzen sogar in fremde Hände. Aber tun wir uns damit  einen Gefallen? Tut uns das wirklich gut? Entlastet es uns wirklich?

Putzen als wertvolle Zeit begreifen
Perspektivwechsel: Putzen. Was ist das eigentlich?
Betrachten wir Reinlichkeit und Ordnung aus einer anderer Perspektive, so kann Putzen durchaus als wertvolle Zeit begriffen werden. Das Saubermachen von Dingen bedingt einen achtsamen und bewussten Umgang mit den Dingen – eine Art Respekt vor den Dingen stellt sich ein. Mit einer wachsamen Einstellung ist Saubermachen kein belastender Stress, sondern eine wohltuende Routine, die auch den Geist klärt und die Gedanken ordnet und aufräumt. Putzen ist somit keine lästige Pflicht oder nervige Last, sondern wird zum reinigenden Ritual. Das Umfeld um uns herum sauberzuhalten, läßt uns auch innerlich zur Ruhe und Klarheit kommen. Und beachten Sie: die Wertschätzung den Dingen gegenüber ist die Wertschätzung die auch wir uns entgegenbringen! Wagen Sie sich, Ihre Einstellung zu Ordnung und Hygiene zu überdenken und gegebenenfalls zu ändern!

Tipp: Putzen als Meditation
Betrachten Sie das Putzen als Meditation und tun Sie es buddhistischen Mönchen gleich, die das Saubermachen zur klärenden Routine werden lassen!

Literaturtipp: Keisuke Matsumoto: Die Kunst des achtsamen Putzens. Wie wir Haus & Seele reinigen. München 2015 (Originalausgabe: Tokio 2011)

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