Secondhand – Luxus Resale

Professional Organizing: Secondhand - Luxus Resale - Kleiderkammer de luxe

Kleiderkammer de luxe

Die Lust an neuen Klamotten ist ungebremst. Der Reiz an Klamotten aus zweiter Hand: sie sind günstiger und der Kauf ist nachhaltig. Für umweltbewusster werdende Millennials fast schon ein absolutes Muss. Und: Stil kommt nie aus der Mode. Also warum nicht auch Luxusgüter aus zweiter Hand kaufen? Die Akteure: Vorreiter für die Etablierung einer zirkulären Wirtschaft.

Secondhand-Boom
Online-Plattformen haben sich auf den Verkauf von gebrauchten Kleidern und Accessoires spezialisiert; sie erweitern ihren Service sogar mehr und mehr durch stationäre Geschäfte. Der Handel mit Secondhand-Mode boomt. Business mit gebrauchten Markenkleidung ist ein Millardengeschäft.

Der Secondhand-Markt für Luxusartikel ist noch eine Nische, wächst aber stark. Laut einer aktuellen Studie (Boston Consulting Group (BCG)) wächst der Umsatz von geschätzten 25 Milliarden US-Dollar im Jahr 2018 auf rund 36 Milliarden US-Dollar im Jahr 2021. Bis 2028 soll der Handel mit gebrauchter Kleidung 64 Milliarden US-Dollar umsetzen – und damit das erste Mal in der Geschichte der Mode mehr einbringen als das Geschäft mit neu produzierter Ware.

Luxuswirtschaft im Wandel
Hersteller von Luxusgütern können viel gewinnen, wenn sie den schnell wachsenden Luxus-Wiederverkaufsmarkt fördern und daran teilnehmen. Auch hier ist die Zukunft der Mode „kreisförmig“. Jedoch scheinen die Traditionsmarken die Kreislaufwirtschaft ganz bewusst stoppen zu wollen. Die sind nämlich nicht wirklich amused, daß ihre Luxusgüter zu einem günstigeren Preis weiterverkauft werden.

Chanel beispielsweise geht es nicht nur um den Wettbewerb, sondern vor allem um das eigene Prestige: Weder im Einzelhandel noch auf der Chanel-Webseite kann man reduzierte Produkte der Marke erwerben. Luxuslabels wollen vermulich gar nicht, dass sich jeder die Marke leisten kann. Ein Umdenken wird hier dringend notwendig werden. Die neuen Kunden werden es fordern. Die klare Botschaft von James Reinhart, Co-Founder und CEO der Secondhand-Plattform thredup.com: „Secondhand ist die Zukunft! Es gibt bereits genug tolle Klamotten auf diesem Planeten. Also, lasst sie uns tragen!“

Plattformen für Secondhand
Ob hochwertige Designermode, highend Luxusgüter oder aber spezielle Accessoires wie Uhren, Handtaschen oder Sneakers – mittlerweile haben sich viele Secondhand-Plattformen im Netz fest etabliert und sich zum Teil sogar auf Besonderheiten spezialisiert. Hier eine Auswahl von Online-Marktplätzen, die weltweit, auf dem europäischen oder US-amerikanischen Markt agieren:

>  DESIGNERMODE UND ACCESSOIRES
vestiairecollective.com
Vestiaire Collective – Online Markplatz für kuratierte Premium- und Luxusprodukte aus zweiter Hand in Europa

rebelle.com
REBELLE – Online Marktplatz für hochwertige Designermode im Secondhand-Bereich

vite-envogue.de
Vite EnVogue – Online-Shop für Premium High Fashion Secondhand Designermode sowie Schuhen, Handtaschen und Accessoires in Europa.

carou.com
carou – the secondhand concept ist ein Start-up im Bereich Fashion Re-Commerce.
Innovative Concept Stores für Secondhand & Vintage, die für jeden Style die passende Auswahl bieten. Motto: jedes Kleidungsstück hat eine zweite Chance verdient. Der Lebenszyklus und Nutzwert der einzelnen Stücke soll verlängert werden.

kleiderkreisel.de
KleiderKreisel – Community für Secondhand in Europa. Secondhand zur ersten Wahl zu machen, die Devise. Kleiderkreisel ist für jeden, der daran glaubt, dass hochwertige Kleidung lange leben sollte.

ubup.com
ubup – online Secondhand Shop mit umfangreichen Angebot an Mode und Accessoires von über 1500 verschiedener Marken von Low Budget Fashion bis hin zu Designer Mode. Jedes Teil wird über die Ankaufsplattform momox-fashion.de angekauft. Dort hat jeder die Möglichkeit, aussortierte oder nicht mehr passende Kleidung zu verkaufen. Auch hier wissen die Macher: Die bewusste Entscheidung für Gebrauchtes spart Ressourcen und schont die Umwelt.

therealreal.com
TRR The RealReal – gehandelt werden Designerkleidung bis hin zu teuren Schmuck und Uhren von highend Luxusmarken. Das Portal ist der erste Akteur im Bereich Fashion-Resale, der es an die Börse geschafft hat (2019).

poshmark.com
Poshmark – Online Marktplatz für Mode von über 5.000 Marken.

thredup.com
thredUP – gebrauchte Kleidung von über 35.000 Marken sowohl online als auch in über 100 thredUP Stores quer durch die USA. Die klare Botschaft: „Secondhand ist die Zukunft! Es gibt bereits genug tolle Klamotten auf diesem Planeten. Also, lasst sie uns tragen!“

>  UHREN
watchfinder.com
Watchfinder & Co. – Online-Marktplatz für Luxus-Uhren aus zweiter Hand. Spezialist für den Kauf und Verkauf gebrauchter Uhren. Die Luxus-Zeitmesse gibt es von über 50 Marken. Neben Boutiquen weltweit betreibt Watchfinder & Co. auch ein Hersteller-zertifiziertes Servicezentrum.

chrono24.de
Chrono24 – Globaler Online-Marktplatz für Luxusuhren. Weltweiter Handel hochwertiger Zeitmesser.

>  HANDTASCHEN
rebag.com
REBAG – Sell your bag! Das Unternehmen agiert nicht nur online, sondern hat mittlerweile etliche REBAG Retail Stores. Die exklusiven Boutiquen finden sich allerdings nur in großen US-Städten.

fashionphile.com
Fashionphile – Marktplatz für gebrauchte Luxus-Handtaschen und Schuhe. Exklusive Auswahl von seltenen und limitierten Handtaschen der begehrtesten Luxusdesignern.

>  SNEAKERS
stockx.com
StockX – seltene und limitierte Sneakers werden hier als Sammlerstücke oder sogar Anlageobjekt gehandelt. Die Plattform funktioniert wie eine Auktionsbörse: Verkäufer stellen Angebote ein, Käufer geben Gebote ab.

stadiumgoods.com
Stadium Goods – Online-Marktplatz für Premium Sneakers und Streewear mit Einzelhandelsgeschäften in New York.

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AufräumReise

Professional Organizing: Aufräumreise - Gastbeitrag von Verena Voigt M.A.

Auf zu den Basislagern der Zukunft…

Ein Gastbeitrag von Verena Voigt M.A.

Seit Mitte März 2020 ist Covid19 das Thema, das das Leben vieler Menschen neustrukturiert: es priorisiert Gespräche, Kontakte, Mobilität. Ich kenne keinen, der nicht wenigstens angefangen hat, aufzuräumen.

Ostern 2020 bedeutete für mich: Drei Tage, in denen sich meine Arbeitsbibliothek dringend neuordnen wollte. Keine leichte Aufgabe in Zeiten des FuturZwei. Alles und Nichts könnte in Zukunft wichtig gewesen sein. Also beschloss ich, die ProjektArchive erstmal nur zu „verschlanken“. Die zeitliche Chronologie nicht aufzulösen, sondern nur zu „rekonstruieren“. Es entstanden sieben (nur für mich sichtbare) unter sich verbundene ThemenLandschaften.

Mit den dahingehenden OsterStunden und -Gedanken machten mich die Dinge glücklich, die ich wiederfand. Ich erinnerte mich an vergangene Projekte und fand Bücher, die noch irgendwie gelesen werden wollten und Projekte, die noch realisiert werden müssen.

Unter den glücklichsten Fundstücken war das Redemanuskript von Harry Walter „Die Schönheit der Archive“ (Eröffnungsrede, BASIS KÜNSTLERARCHIV, Pulheim, 17.06.2013). Bei der Eröffnung war ich nicht dabei. Dennoch freute ich mich, dass die Metaphorik des „Basislager“ am Rande nächtlicher Recherchen zur Ausstellung „Katharina Hohmann: Inventur, Kunsthalle Osnabrück, 2019″ derzeit in mein PrivatVokabular gelangen konnte. Das Bergwandern mit der Option, im „Basislager“ auszuruhen, gefiel mir auch diesmal gut, weil es das Ästhetische nicht als Ziel, sondern als Weg beschrieb. Auch gab es mir etwas Trost, in diesem für mich ungewohnten reiseticketlosen Zeitabschnitt.

Professionelle Aufräumer*innen kennen das vielleicht: OrdnungSchaffen und Aufräumen entwickelt eine Dynamik und „arbeitet“ am Ende gegen die Schwerkraft der Möbel. Kurz gesagt: Irgendwann wollte ich einfach wissen, wie es ist, aus den Sitzgelegenheiten und dem Tisch eine „Raumlandschaft mit Aussichtpunkten“ zu schaffen. Vergleichbar der „Reise nach Jerusalem“ brachte ich das Sitzmobiliar in 360-Grad-Panorama-Stellung. Wie in einem Aussichtsturm probierte ich abwechselnd alle möglichen Perspektiven aus, zog Bücher aus den Regalen,  löste Chronologien und Projekte auf, fand ideale Zeitverläufe, die sich mit idealen Orten und Menschen verbanden, die sich untereinander zwar noch nicht kannten;  aber das kann sich ja noch ändern…

Ostern 2020 wird mir in Erinnerung bleiben. Ich selbst hatte schon fast vergessen, dass auch Ordnung Kraft und Raum für Konzentration und Reflexion – und vielleicht neue Netzwerke schaffen kann.

Verena Voigt M.A.
Kuratorin, Journalistin, Sammlerin
lebt und arbeitet in Potsdam und Malta

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Homeoffice

Professional Organizing: Homeoffice - 2x 7 Tipps für effizientes Arbeiten von Zuhause

2x 7 Tipps für effizientes Arbeiten von Zuhause

Ab ins Homeoffice! Zu Hause arbeiten. Den ganzen Tag. Auf unbestimmte Zeit. Für viele Freiberufler bereits Usus, für viele Selbständige und Beschäftigte ein Novum in einer Corona-Krisen-Zeit – der abrupte Wechsel ins Homeoffice eine Herausforderung.

Mit dem simplen Hinweis, von nun an die Arbeit von zu Hause aus zu erledigen, ist es natürlich nicht getan. Jedes Teammitglied und jede Teamarchitektur muss individuell auf die neue Situation eingestellt werden. Ein vernünftig eingerichteter Arbeitsplatz gehört ebenso dazu wie die virtuelle Teamarbeit mit Kollegen und Vorgesetzten stressfrei zu gestalten.

Neben leistungsfähiger Technik wie PC oder Laptop, Bildschirm, Tastatur, Maus, Internetverbindung, W-LAN, Telefonanschluss, Drucker, Software und die Berücksichtigung rechtlicher Komponenten wie Datenschutz, Erstellung rechtsgültiger Dokumente etc. gibt es viele andere Komponenten für ein effizientes Arbeiten von Zuhause.

2x 7 Tipps

  1. Schaffen Sie Ordnung und Struktur!
    Nutzen Sie die Zeit, um aufzuräumen! Wenn der Arbeitsplatz auf einmal gleichzeitig ein Teil vom Zuhause ist, gilt es um so mehr Ordnung und Struktur zu haben. Die Ordnung der Räume gibt Ihnen sodann Kraft und Ruhe. Ein schöner Nebeneffekt: bei zukünftigen Videokonferenzen erleben Sie keine unangenehmen Überraschungen, die das Blickfeld der Kamera einfangen könnte.
  2. Definieren Sie klar Ihren Arbeitsplatz!
    Arbeiten und Wohnen unter einem Dach, in einer Wohnung – eine meist neue Situation. Um so wichtiger ist es, einen festgelegten Arbeitsbereich zu schaffen, zu definieren und einzuhalten. Dabei geht es nicht darum, einen perfekt eingerichteten Arbeitsraum mit geeigneter Beleuchtung zu haben. Dies ist in den meisten Fällen aus Platzgründen vermutlich ohnehin nicht machbar. Es geht vielmehr darum, einen festen „Raum“ zu definieren. Und wenn es nur ein Teil des Küchentisches ist…
  3. Verwenden Sie digitale Tools!
    Überwinden Sie abwehrende Gedanken zum Thema Digitalisierung. Sehen Sie das Homeoffice auch als digitale Weiterbildung und als zukunftsweisende Qualifizierung zur virtuellen Teamentwicklung.
    Damit die virtuelle Zusammenarbeit reibungslos funktioniert, brauchen Teams gut funktionierende digitale Werkzeuge. Sog. „Collaboration Tools“ können die Teamarbeit effizienter machen, den Austausch erleichtern und Teammitgliedern helfen, den Überblick zu behalten.
    Zoom als Tool für Videokonferenzen z.B. macht es in Meetings möglich, den Bildschirm mit anderen Teilnehmern zu teilen und ihnen Präsentationen oder Dokumente zu zeigen. Als Kommunikationsdienst für Teams steht Slack zur Verfügung. Beim managen einfacher Projekte und zur transparenten Arbeitsorganisation kann Trello weiterhelfen. Hier werden auf virtuellen Pinnwänden – Kanban-Boards – z.B. Fragen wie „Wer macht was bis wann? Was ist als Nächstes zu tun? Und welche Aufgaben sind bereits abgeschlossen?“ auf einen Blick beantwortet.
  4. Stellen Sie klar und deutlich Regeln auf!
    Stellen Sie klare Regeln für ihre Arbeitszeit und Erreichbarkeit auf und halten Sie diese ein!
  5. Seien Sie pünktlich!
    Berücksichtigen Sie: Pünktlichkeit ist bei virtueller Teamarbeit besonders wichtig.
  6. Bauen Sie so gut es geht Anonymität ab!
    Versehen Sie web-basierte Zusammenarbeit mit Fotos und Angaben zur Person!
  7. Bringen Sie Struktur in den Arbeitsalltag!
    Definieren Sie einen festen Zeitplan und entwickeln Sie Routinen!
  8. Focussieren Sie sich auf die Arbeit!
    Den Boden schrubben, die Spülmaschine ausräumen, die Wäsche bügeln… Wenn man sich erlaubt, während der Arbeitszeit die Grenze zwischen Zuhause und Arbeit zu verwischen, wird man Unwohlsein und stressvolle Stimmung ernten. Denn es gibt immer etwas, was noch in der Wohnung gemacht werde müsste. Grundsätzlich sollte gelten: Wenn ich arbeite, habe ich keine Zeit für andere Dinge. Jedes Familienmitglied sollte dieses beherzigen. Und dennoch: Üben Sie sich immer wieder, souverän und geduldig mit „Störungen“ umzugehen.
  9. Üben Sie sich in wohlwollender Kommunikation!
    Effektive Kommunikation ist der Eckpfeiler jeder funktionierenden Gruppe und besonders herausfordernd für räumlich getrennte Teams. Die virtuelle Situation: Informationen fließen statt in Meetings per Telefon- und Videokonferenz, statt auf Zuruf kommen Hinweise per Messenger. Führungskräfte müssen gerade in online-Teams verstärkt als besonnene Moderatoren fungieren.
  10. Schenken Sie Ihren Kollegen Vertrauen!
    Selbst wenn Führungskräfte ihre Teammitglieder voller Vertrauen ins Homeoffice entlassen, bedeutet das noch lange nicht, dass dieses Vertrauen auch unter den Teammitgliedern geteilt wird. Teammitglieder arbeiten dann voller Motivation, wenn sie den Sinn ihrer Arbeit und ihre Rolle im Team verstehen. So entsteht intrinsische Motivation, die Kontrolle im Homeoffice überflüssig macht.
  11. Entwickeln Sie Rituale, die Verbundenheit unterstützen!
    Ein Aspekt, der durch räumliche Trennung besonders leidet, ist der Teamgeist und das Gefühl von Verbundenheit. Mitarbeiter können sich bereits nach kürzester Zeit von Team und Unternehmen entkoppelt fühlen. Persönliche Bindungen entstehen meist durch den kurzen Austausch vor einem Meeting oder an der Kaffeemaschine. Diese Dinge passieren im Büroalltag so ganz nebenbei. Daher neben Sie sich im Homeoffice ganz bewusst Zeit für einen „virtuellen Kaffeeklatsch“.
  12. Machen Sie bewußt Pausen und gestalten Sie diese an der frischen Luft!
    Das Homeoffice mit frischer Luft zu unterbrechen und den Kreislauf in Bewegung zu bringen ist wichtig, um den „virtuellen“ Arbeitstag stressfrei und angenehm zu gestalten. Ohne die Nähe von Kollegen, die oft eine Pause vom Arbeitsalltag bieten können, sind Spaziergänge oder Radfahren eine gute Möglichkeit, sich zu erholen.
  13. Kleiden Sie sich in einem schönen Gewand!
    Kleiden sie sich so, als ob Sie ins Büro gehen würde. Lockere Kleidung ist zwar OK; den ganzen Tag in Jogginghose vor dem PC zu hocken, ist für die Stimmung jedoch nicht förderlich. Probieren Sie es selbst aus, was das mit ihrer inneren Haltung macht.
  14. Machen Sie aus der Krise eine Chance!
    Legen Sie jetzt den Grundstein für einen gesunden Umgang mit Krisensituationen. Wie stellt sich die gesamte Situation in einem Jahr da? Welche alten Phänomene haben sich aufgelöst, welche neuen Möglichkeitsräume haben sich eröffnet?

    Weitere Tipps & Impulse auch unter: Selbstmanagement

Angebot: Und wenn Sie bei den jetzigen Herausforderungen nicht wissen, wo Sie anfangen sollen, scheuen Sie sich nicht, mich zu kontaktieren. Ich berate Sie, leite Sie an und motiviere Sie. Rufen Sie mich unverbindlich an! Das telefonische Erstgespräch (ca. 15 min.) biete ich Ihnen kostenfrei an. Ich freu mich auf Ihren Anruf! Telefon: +49 (0)162/ 27 94 702

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Digitales Horten

Professional Organizing: Digitales Horten - 7-Data-Cleaning

7-Data-Cleaning

Die Ordner auf dem Rechner quellen über: ungelesene E-Mails, längst vergessene Dateien und Urlaubsfotos, die sich keiner mehr anschaut… Löschen? Kommt nicht in Frage! Für viele ist es geradezu ein Wagnis, Dateien zu löschen. Die Daten könnten doch noch mal wichtig sein, die Bilder eine schöne Erinnerung. Die Entscheidung „kann weg“ oder „kann nicht weg“ ist viel zu anstrengend. Oder ist es der Faktor Angst durch den Löschvorgang auch die Erinnerung zu löschen und Ereignisse zu vergessen? Was treibt uns an, digital zu horten?

Cloud-Speicher, Suchfunktionen & Co.
In der digitalen Welt scheint es um ein vielfaches schwerer zu fallen, sich von Dingen zu trennen und „Müll“ zu entsorgen. Oder sind es die Möglichkeiten der Cloud-Speicher und Suchfunktionen, die die Entscheidungsträgheit unterstützen?
Cloud-Speicher verlagern das Problem mit dem Umgang ungenutzter Datenmengen; Suchfunktionen lassen uns glauben, die Datenmengen im Griff zu haben und alles schnell und zielsicher zu finden. Die Datenmengen bleiben und gehen ins Unüberschaubare.

Speicherplatz als Kostenfaktor
Festplatten sind ähnlich geduldig wie Dachböden oder Kellerräume. Und vor allem: keiner sieht so schnell, wie zugemüllt die realen und virtuellen Räume sind. Wieso also aufräumen?
Das Speichern von Datenmengen ist ein nicht zu unterschätzender Kostenfaktor. Speicherplatz kostet nämlich viel Strom und Geld. Unternehmen haben das erkannt und versuchen Abhilfe zu schaffen. Sie rufen ihre Mitarbeiter vermehrt dazu auf, regelmäßig Daten zu löschen. Kleinvieh macht auch Mist: Speicherplatz kann somit im Terabyte-Bereich frei werden.

KI soll helfen
Interdisziplinäre Expertenteams forschen bereits an digitalen Möglichkeiten, das immer notwendiger werdende Löschen von Dateien zu automatisieren. Künstliche Intelligenz heißt auch hier das Zauberwort. Die Frage ist jedoch wie sehr Menschen den Löschvorschlägen der Künstlichen Intelligenz vertrauen. Und auch hier gilt: KI muß zunächst das Löschen lernen.

Das Löschen „von Hand“ ist vielleicht anstrengend, erfordert Disziplin und ist irgendwann nicht mehr zeitgemäß. Es gibt jedoch ein Doppeleffekt: nicht nur die digitale Festplatte wird gecleant, sondern auch die mentale: der Kopf wird wieder freier.

Digitales Selbstmanagement
Auch wenn Künstliche Intelligenz uns in Zukunft helfen wird, unseren Datenmüll zu erkennen und zu entsorgen, so ist es wohl viel pfiffiger den ersten vor dem zweiten Schritt zu machen: seine eigene digitale Arbeitsweise zu überdenken und sich im digitalen Selbstmanagement zu schulen. Das ist kein Luxus, sondern ein absolutes Muß für die Herausforderungen der neuen Arbeitswelten. Dabei unterstütze ich Sie gerne. Und vielleicht ordnet sich Ihr Kleiderschrank dann auch ganz von selbst… 🙂

Tipp: 7-Data-Claening
Räumen Sie peu à peu Ihre digitale Festplatte auf! Integrieren Sie das 7-Data-Claening in ihren Arbeitsalltag. Löschen Sie 7 Dateien pro Woche, die Sie nicht mehr benötigen oder die veraltet sind.

Sende-Tipp:
Aufklärungsclip: Der Desktop-Messie – Speicher nicht ab. Lern Löschen und Sortieren. – funk.net/ SWR

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Aufgeräumte Sprache

Professional Organizing: Aufgeräumte Sprache - Jedes Wort wirkt

Jedes Wort wirkt

„Die Nase voll haben“, „einen dicken Hals bekommen“, etwas was uns „an die Nieren geht“ – alles nur schlichte Redewendungen?
Mit einem unachtsamen Sprachgebrauch laden wir uns entsprechende Störungen ein oder halten sie aufrecht. Die Hypothese: wenn wir ein Störungsbild oft genug denken und es als Sprachbild aktivieren, so wird sich der Körper mit der Zeit daran orientieren.

Sensibilisieren wir uns für unseren individuellen Sprachgebrauch, tun wir viel für unser Wohlbefinden. Sprache kann uns aufbauen und Sprache kann uns herunterziehen. Mit einem bewussten Wortschatz können wir aktiv unser Wohlbefinden fördern. Sprache ist Schwingung. Die Energie folgt der Aufmerksamkeit. Für unsere Gesundheit ist es bedeutsam, dass wir eine Sprache sprechen, die uns gut tut, die unserem Wesen entspricht.

Eine friedliche Sprache pflegen
Mit dem Sprachgebrauch schwingt das Schicksal vorangegangener Generationen mit. So sprechen Kinder von Bombenopfern immer noch vom Bombenwetter. Und auch am Arbeitsplatz ist „Kriegs- oder Kampfsprache“ weit verbreitet. Der Kollege kommt mit der gewohnten Redewendung auf Sie zu „Ich habe ein Attentat auf Sie vor,“ so der lockere Jargon für den Wunsch, für einen Moment Gesprächszeit zu bekommen. Darauf folgt nicht selten die Antwort: „Ja, dann schießen Sie mal los!“.

Welches sprachliche Vorbild geben wir unseren Kindern, Mitarbeitern und Kollegen?
Mit welchen Wörtern fühlen Sie sich wohl und welche erachten Sie als wertvoll?

Mit unserem Sprechen und Denken unser Leben gestalten
Sprache kann einengen oder aber innere Kräfte freisetzen und Potentiale entfalten. Den gewohnten Sprachgebrauch und gewohnte Redewendungen zu hinterfragen, einzelnen Wörtern Aufmerksamkeit zu schenken und sich ihrer ursprünglichen Bedeutung bewusst zu werden – damit gestalten wir unser Denken und Handeln.
Eine geordnete klare, aufgeräumte Sprache wirkt auf die innere Haltung. Auf der sprachlichen Ebene etwas zu verändern, bringt eine Veränderung auf ganzheitlicher Ebene. Jedes Wort wirkt.

Alte und unbewusste Sprachmuster erkennen und ändern
Eine aufgeräumte Sprache zu sprechen, ist zunächst mühsam. Das Umstellen der Sprache und der Denkstrukturen braucht Zeit. Mit dem Wissen um die Kraft der Sprache ist es jedoch ein Versuch wert. Die eigene Sprache und deren Wirkung zu entdecken, die eigene Sprache zu entwickeln, die wirklich unserem Wesen entspricht –  eine Reise, die gut tut, Kraft gibt und unsere kommunikative Kompetenz fördert.

Tipp: Kraft der Sprache
Einen leichten, spielerischen Zugang zur Kraft der Sprache hat das LINGVA ETERNA® Institut entwickelt. Mit 80 Karten kann jeder seine Alltagssprache entdecken und bei Bedarf wandeln. Dabei greift jede Karte eine übliche Redewendung heraus und bietet eine sprachliche Alternative an.
Mechthild R. von Scheurl-Defersdorf: Die Kraft der Sprache (Kartensatz). Erlangen o. J.

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