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Sommerpause

Kleine Auszeiten – große Wirkung

Auch eine kleine Auszeit hat eine große Wirkung. Sich dem beruflichen Trubel und Alltagsstress für eine Zeit zu entziehen, zur Ruhe zu kommen, die Zeit Zeit sein zu lassen – jede noch so kleine oder große Auszeit ist Balsam für Körper, Geist und Seele.

Speed-Auszeit
In der Sommerzeit ist Urlaubszeit. Die meisten fiebern dem Tag wohl entgegen, an dem es endlich mit Kind und Kegel in den Sommerurlaub geht. Die „Speed-Auszeit“ dauert 2-3 Wochen, der Erholungswert und die Nachhaltigkeit ist meist gering.

Ab wann Menschen im Arbeitsalltag eine Pause einlegen sollten, versuchen Forscher u.a. anhand des BRAC-Prinzips (Basic Rest Activity Cycles (BRAC) minutiös zu erklären. Beim Pausenprogramm  steht jedoch lediglich im Focus, die eigene Produktivität aufrechtzuerhalten. Ob es zur Gesunderhaltung oder zur Potentialentfaltung jedes Einzelnen beiträgt, ist fraglich.

Muße und Langeweile
Ein guter Weg, aber hohe Kunst: kleine Auszeiten in den Arbeits- und Lebensalltag einbauen. Ob das kleine Mittagsschläfchen, ein Plausch in der Kaffeeküche, 7 bewußte Atemzüge – Pausen sollen stärken, erneuern, nicht zusätzlich belasten.
Ein schöner Zustand: Muße und Langeweile erleben, Zeiten, in denen man einfach gar nichts tut. Unser körperliches und seelisches Gleichgewicht bleibt erhalten. Und unser Gehirn arbeitet auch im Ruhezustand. Es ist in dieser Zeit sogar besonders kreativ.

„Auch die Pause gehört zur Musik,“ wußte der österreichische Schriftsteller Stefan Zweig. Also auf geht´s: Gestalten Sie sich ganz bewußt Ihre Lebensmusik mit erholsamen Pausen!

Tipp: Sabbatical
In vielen Ländern bereits weit verbreitet: ein Sabbatjahr. Einige Arbeitgeber bieten spezielle Regelungen für Sabbaticals und Auszeiten an. Sabbatical-Modelle gibt es viele. Einfach informieren und machen! Modelle, Finanzierung, Vorbereitung, Tipps gibt es z.B. hier.

Aktuelle Tipps und Aufräum-Impulse finden Sie auch im Store und auf meinen Instagram-Seiten.

P.S.: Bitte beachten Sie: Aufräumen ist ein individueller Prozess. Welche Dinge in Ihrem persönlichen Umfeld verbleiben oder von welchen Sie sich trennen wollen, obliegt einzig und allein Ihnen.

Loslassen

Schlüssel zum Glück

Eine Menge Dinge gibt es, die wir loslassen können, damit wir wieder mehr Freiheit, Glück und Zufriedenheit in unser Leben manifestieren können.

Loslassen – ein Lebensbegleiter
Loslassen begleitet uns durch das Leben. Da sind die Kinder, die aus dem Haus gehen, der geliebte Freund, der stirbt, der Partner, der sich getrennt hat, der Arbeitsplatz, der verloren geht, der Wohnungswechsel durch Umzug in eine neue Stadt – etliche Lebenssituationen, die es erfordern, von Vertrautem loszulassen und eine Veränderung zu zulassen.

Und selbst Gegenstände loszulassen, gestaltet sich nicht selten als große Bürde. Es sind Gegenstände, die wir längst nicht mehr brauchen, die aber unsere Arbeits- und Wohnwelt und damit unseren Energiefluss „verstopfen“. Oft halten wir an diesen Dingen fest, obgleich sie uns nicht mehr guttun und daran hindern, Klarheit zu schaffen. Die Gegenstände werden zu Energieräubern, das Pendeln zwischen Loslassen und Haftenbleiben zum mühsamen Dauerzustand.

Was bedeutet „loslassen“?
Ob Bücher, die CD-Sammlung, Poesiealbum, die alten Studienunterlagen, Kindersachen, Sportgeräte, akribisch zusammengetragene Zeitungsartikel über die Kunst in Vorderasien, das ausgeblichene T-Shirt oder das zu eng gewordene Abendkleid aus reiner Seide. Loslassen ist für viele Menschen schwer. Gedanken schleichen sich ein und lassen uns an Gegenständen haften bleiben: das könnte ich doch eines Tages noch brauchen, das werfe ich erst beim nächsten Mal weg, das könnte früher oder später wirklich mal viel wert sein, das hat mir meine Tante geschenkt oder das war doch mal echt sehr teuer. Gründe, sich von Gegenständen nicht trennen zu können, sind facettenreich.

Loslassen – Entfaltung
Loslassen bedeutet Verlust. Zumindest am Anfang. Und sich von Dingen zu trennen, geht häufig mit der Angst einher, dass wir über das Loslassen auch all die positiven Erinnerungen, die mit dem Gegenstand geknüpft sind, verlieren könnten. Der altgriechische Philosoph Karneades von Kyrene (2. Jh. v. Chr.) wußte von der Schwierigkeit und ermutigte: „Um neue Möglichkeiten zu schaffen, ist es notwendig, sich von (…) Dingen zu trennen, die einen in seiner Entfaltung nur behindern.“ 

Gehen Sie in das Vertrauen!
Sie werden sich auch ohne diese „Erinnerungsstützen“ an die Dinge erinnern, die Ihnen gut tun. Machen Sie anderen eine Freude mit dem, was Sie nicht mehr brauchen. Schaffen Sie Platz für neue „Dinge“, Ideen und sorgen so für frische Energie. Trennen Sie sich von dem, was Ihnen im Wege steht. Es bindet Energie und schränkt die Freiheit ein im Denken und Tun. „Lerne loszulassen, das ist der Schlüssel zum Glück!“ so lehrte bereits Buddha.

Tipp: LoLa-Kiste
Üben Sie sich im Loslassen (LoLa)! Gehen Sie durch ihr Arbeits- und Wohnumfeld und sammeln Sie an einem Ort (oder Kiste) Gegenstände, die Sie loslassen wollen, aber noch nicht wissen wann und wie. Blicken Sie nach Lust und Laune auf die Sammlung und machen Sie sich klar: Alle diese Sachen verlangen Aufmerksamkeit, verhindern Ordnung und zehren an Ihrer Energie. Welche Gegenstände nutzen Sie wirklich? Was gewinnen Sie, wenn Sie loslassen? Welche Vorteile wird eine Trennung von diesen Dingen bringen? Schreiten Sie zur Tat: Machen Sie anderen eine Freude und verschenken oder verkaufen Sie diese Gegenstände.

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P.S.: Bitte beachten Sie: Aufräumen ist ein individueller Prozess. Welche Dinge in Ihrem persönlichen Umfeld verbleiben oder von welchen Sie sich trennen wollen, obliegt einzig und allein Ihnen.

Vom Wertverlust der Dinge

Professional Organizing: Vom Wertverlust der Dinge

Paradoxon einer neuen Welt

Komplette Kaffee- und Essservice von namhaften Porzellanmanufakturen werden zu Ladenhütern in Antiquitätenhäusern. Biedermeier Semainier, Meissener-Porzellan und Barock Schränke – Dinge, die sich in grauer Vorzeit längst nicht jeder leisten konnte, sind heute oft kostengünstiger als neue Ware. Der Wertverlust wird nicht selten bis zu 80% ohne Betrachtung der Inflation geschätzt. Dinge der Wohnkultur erleben nicht nur einen enormen Wertverlust, sondern die Antikhäuser sind voll mit diesen Dingen, und immer weniger wollen sie haben!

Verdrehte Welt
Der aktuelle Trend von Nachhaltigkeit, ressourcenschonder Umgang, Upcycling, Zero Waste und SlowFashion ist überall präsent. Paradox: da wird auf der einen Seite mit immer scheinbar neuen Konzepten um den Erhalt der Welt gekämpft und auf der anderen Seite der parallel verlaufende Trend: Dinge werden, die nach Jahrzehnte langem Gebrauch nichts von ihrer Funktionstüchtigkeit eingebüßt haben, verschmäht und als nahezu wertlos erklärt.

Der Markt wird seit einigen Jahren von Dingen überflutet, die in vielen Familien jahrelang einen besonderen Platz in der Wohnkultur einnahmen. Hatte die Nachkriegsgeneration nämlich in vielen Fällen noch den Ehrgeiz, ein ganzes Zimmer mit Biedermeiersekretär, Jugendstil Vertiko und Louis-Seize Kommode einzurichten und dies als Investition für das ganze Leben zu sehen (übrigens gelebte Nachhaltigkeit, ohne es als solches zu betiteln!), können die Nachkommen mit dieser Art der Ausstattung nur noch wenig anfangen. Die Erbgeneration will sich kaum mehr in solcher Weise abhängig von einer bestimmten Wohnungseinrichtung machen. Angesichts veränderter Lebens-, Wohn- und Arbeitswelten, die heute u.a. viel mehr Umzüge erfordern als früher, müssen sich Dinge den Lebensumständen anpassen.

Zwar gibt es da einige Cafés der alternativen Szene mit Plüschsofa und geblümter Kaffeekanne. Der Erwerb von antiken Dingen für die alltägliche Wohnkultur bleibt jedoch flächendeckend aus. Obgleich des weitverbreiteten Klagens, dass Geld immer knapper wird: in der heutigen Studentenwohnung finden doch eher neue Designermöbel Einzug als Oma´s Küchenbuffet und Essservice mit Goldrand. Eine weitgehend minimalistische Wohnungseinrichtung sind heute en vogue, nicht altertümlich anmutende Schränke und Gegenstände.

Megatrend Second-Hand
Der Megatrend Second-Hand scheint an vielen Antikhäusern vorbei zu gehen oder aber man glaubt Experten, die meinen „der einzige Trend bei Second-Hand ist das Reden über einen angeblichen Trend“.
Die Idee, gebrauchte Dinge weiter zu verkaufen bzw. zu nutzen, ist nicht neu. Flohmärkte, Kleiderbörsen und Co. gib es schon lange und ist keine Erfindung der aktuellen Zeit. Doch selten gab es so viele Möglichkeiten wie heute, Gebrauchtes loszuwerden – vor allem im Internet. Und auch die Retro- und Vintagewelle wird wohl weniger durch Nachhhaltigkeitsaspekten angetrieben, als vielmehr davon, den Megatrend Individualimus zu bedienen: Menschen, die keine Lust haben, alle gleich auszusehen, nutzen Second-Hand zur kreativen Umsetzung individueller Kleidung.

Fazit
Die Wertschätzung der Dinge haben sich verändert. Einer Generation, die ein derartiges Phänomen des Paradoxons entwickelt, geht es entgegen vieler Meinungen zumindest materiell wohl eher gut.

Tipp: Crossover
Kenner kombinieren gerne bei der Wohnungseinrichtung Antiquitäten mit modernen Möbelstücken. „Crossover“ heißt das im Fachjargon. Eine Idee, die nicht nur dem Geschäft mit den alten Möbeln in Zukunft vielleicht doch wieder neuen Elan verleihen könnte, sondern auch gelebte Nachhaltigkeit ist.

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Aufgeräumtes Einkaufen

Professional Organizing: Aufgeräumtes Einkaufen

Vor dem Aufräumen kommt das Kaufen

Sommerschlussverkauf, Black Friday, Cyber Monday, Supersale nach Weihnachten, Treue- oder Sonderrabatte – es hagelt nur so von Aktionen. Permanent sollen wir von immensen Angeboten animiert werden, Produkte ergattern zu wollen. Das Warenangebot ist riesig, überall locken Werbeplakate und Schnäppchen. Waren werden immer „hirngerechter“ angeboten. Die Shopping-Möglichkeiten scheinen unbegrenzt. Nach Lust und Laune einfach shoppen – jetzt auch online, Tag und Nacht!

Warum wir kaufen, was wir kaufen
Trotz Konsumkritik geht das Kaufen, Sammeln und Bestellen immer weiter. Die Verführungen einer Konsumgesellschaft leisten ganze Abeit. Das moderne Konsumverhalten wirkt zuweilen irrational, denn die meisten Menschen in den Industrienationen besitzen längst weitaus mehr, als sie zum Leben brauchen. Launige Kommentare in Schnäppchenportalen wie „brauche ich eigentlich nicht, trotzdem mal bestellt“ zeugen von einer überaus satten Gesellschaft.

Neuromarketing
Die Tricks des immer raffinierter werdenden Neuromarketings zu durchschauen, ist schwer, würde uns jedoch vielleicht bewusster einkaufen lassen. Das Ziel: das eigene Kaufverhalten besser und vor allem selbstbestimmt steuern zu können.

Dass die Waren- und Werbeindustrie verstärkt auf das Wissen der Neuroökonomik zurückgreift und sogar dafür teure Studien in Auftrag gibt, ist kein Geheimnis. Das Belohnungssystem und die Ausschüttung von Dopamin in unseren Gehirnen zu aktivieren, ist der Weg, um uns zum Kaufen zu animieren. Glücksmomente erleben, das will wohl jeder. Die Zeit bietet dafür einen guten Nährboden: die Menschen hetzen gestresst durch den Alltag, leben weitab von ihrer Potentialentfaltung und sind stetig auf der Suche nach einem Glückskick.

Kaufrausch
Wenn das Freizeitvergnügen Shoppen zum ständigen Ausgleich für Frust, innere Leere oder Konflikte wird, sollten die Alarmglocken angehen. Nicht selten geht vor dem Kaufen meist eine Phase der Anspannung, schlechten Stimmung oder Langweile voraus. Während des Kaufes erleben viele dann einen „Kick“ von Freude, Vergnügen oder sogar Euphorie. Dieses Gefühl verfliegt jedoch nach dem Erwerb relativ schnell und verlangt nach Wiederholung. Das böse Erwachen nach dem „Rausch“: die Dinge stapeln sich in Büro und Wohnung, werden weggeworfen oder verschenkt.

Vor dem Aufräumen kommt das Kaufen
Der „Überdruss am Überfluss“ wird bereits seit Jahrzehnten diskutiert und zeugt von zeitloser Aktualität. Der aktuelle Aufräum-Hype, der durch finanzstarke Vertreter in Szene gesetzt wird, läßt eines vermissen: Aufräumen beginnt bereits mit dem Kaufen. Bewußtes Einkaufen ist ein wichtiger, wenn nicht sogar der Schlüssel zu einem aufgeräumten Arbeits- und Lebensumfeld.

Tipp: Bewußtes Einkaufen
Machen Sie sich vor dem Einkaufen eine Liste. Kaufen Sie dann nur Dinge, die auf der Liste stehen. Wenn Sie irgendetwas ungeplant kaufen möchten, nehmen Sie sich 24 Stunden Bedenkzeit. Und wenn es dann immer noch ihr Wunsch ist, dann kaufen Sie es.

Aktuelle Tipps und Aufräum-Impulse finden Sie auch im Store und auf meinen Instagram-Seiten.

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Store Professional Organizing

Store Professional Organizing - Laden der Dinge

Laden der Dinge

Wozu ein Store Professional Organizing?
Beim Aufräumcoaching werde ich oft gefragt, welche Dinge ich selbst im Gebrauch habe und welche ich weiterempfehlen kann. Damit war der Gedanke geboren, einen Store zu aktivieren, in welchem sich Produkte finden, die ein aufgeräumtes Leben & Arbeiten unterstützen.

Der Store soll zudem ein kleinen Beitrag dazu leisten, mit Ressourcen behutsam umzugehen und auf die Langlebigkeit von Produkten zu achten. Einen Quirl mit Handkurbel von meinem Großvater nutze ich beispielsweise noch heute.
Sich dafür zu sensibilisieren, welche Dinge wir wirklich brauchen, ist ein weiteres Anliegen ebenso wie darauf zu achten sich mit Dingen zu umgeben, die einfach gut tun.

Die Dinge
Als Kulturwissenschaftlerin kenne und liebe ich es, in die Wissenstiefe von Phänomenen abzutauchen, den Dingen auf den Grund zu gehen, die Dingbedeutsamkeit zu erkennen und damit die Welt näher zu begreifen.
Die Produkte, die im Store zu finden sind, stehen für Qualität und Nachhaltigkeit und machen einfach Freude und sind praktisch. Das Sortiment wird stetig mit neuen Entdeckungen erweitert – also schauen Sie immer mal wieder vorbei und lassen Sie sich inspirieren!

Die Rubriken
Der Store zeigt ein Produktsortiment für die Bereiche Arbeiten, Wohnen, Reisen, Hauswirtschaften, Lesen – also für alle Lebenssituationen und -bereiche.

Die Umsetzung
Die Ideen und Empfehlungen, die das Sortiment im Store wiederspiegelt, ist das Ergebnis langjähriger Erfahrungen im Bereich Professional Organizing. Zwei Punkte waren mir bei dem Konzept des Stores neben der Produktauswahl wichtig: eine userfreundliche Darstellung und das Partizipieren an meinem weitergegebenen Wissen. Realisiert habe ich den Store somit für den Anfang mit dem Amazon-Partnerprogramm. Erweiterungen sind in Planung.

Der Wunsch
Erfreuen Sie sich an dem Store Professional Organizing!
Für Anregungen, konstruktive Kritik oder Lob einfach eine email schreiben an: post@sabine-kruepe.de
Und dann noch: Be organized, be happy!

Tipp: TippTop
Unter TippTop finden Sie im Store die aktuelle Entdeckung von Dingen oder Lesenswertem!

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P.S.: Bitte beachten Sie: Aufräumen ist ein individueller Prozess. Welche Dinge in Ihrem persönlichen Umfeld verbleiben oder von welchen Sie sich trennen wollen, obliegt einzig und allein Ihnen.