Journal

Farbenspiel

Magie der Farbe

„Zum Leben braucht der Mensch die Farbe. Sie ist ein ebenso notwendiges Element wie das Wasser und das Feuer,“ war die Überzeugung des französischen Malers Fernand Léger. Aber: was ist Farbe eigentlich genau? Warum ist das Meer blau? Warum die Blätter grün, die Sonne gelb, die Blumenblüten bunt? Warum mögen wir die eine Farbe, die andere nicht? Sehen wir eine Farbe auf diesselbe Weise?

Ohne Licht – keine Farbe
Isaac Newton entdeckte im 17. Jahrhundert die verschiedenen Farben des Lichts. Grundlegende Erkenntnisse der Farbentstehung: Weißes Licht kann in Farben zerlegt werden, Farben können zu weißem Licht zusammengeführt werden.

Licht besteht aus elektromagnetischen Wellen, wobei jede Farbe eine andere Wellenlänge hat. Farbe entsteht, wenn Licht auf Materie, auf eine Oberfläche fällt. Gegenstände unserer Welt erhalten ihre Farbe, indem sie – je nach Materie – verschiedene Strahlen „verschlucken“ und andere widerum reflektieren.

Farberleben
Unsere Wahrnehmung der Farbe besteht aus einer komplexen Zusammenarbeit von Augen und Gehirn – ein höchst komplizierter Vorgang, den bis heute niemand vollends genau erklären kann. Da arbeiten Pupille, Netzhaut, Millionen von Sensoren und Rezeptoren, Zapfen und Stäbchen zusammen, da werden chemische Reaktionen erzeugt, die wiederum Impulse an das Farbzentrum im Gehirn weiterleiten. Und das Gehirn empfängt und verarbeitet die Licht- und Helligkeitsimpulse nach einem speziellen Ordnungssystem. Welche Farbinformation dann in unser Bewußtsein gelangt, hängt eng mit unserer Gefühlswelt zusammen. Eine weitere Komponente: Die Bedeutung der Farben wird erlernt („Gedächtnisfarben“) und ist kulturell konnotiert. Farben wirken auf unser Erleben und Verhalten und verändern, wie wir der Welt begegenen.

Farbwirkung und -bedeutung
In allen Epochen und Kulturen wird den Farben besondere Bedeutung zugemessen. Schon im 5. Jahrhundert v. Chr. beschäftigte sich der griechische Philosoph Pythagoras mit der Wirkung von Farben auf den Menschen. Die Farbe Gelb ordnete er dabei dem Geist, Blau der Seele, dem Inneren des Menschen und Rot den körperlichen Funktionen zu.
Die ägyptische Königin Nofretete soll farbige Badeöle benutzt haben, wohl wissend um die entspannende, beruhigende oder anregende Wirkung.
Anfang des 19. Jahrhunderts erschien Goethes Werk „Zur Farbenlehre“. Der deutsche Dichter und Naturforscher sah einen engen Zusammenhang zwischen der Ausstrahlung einer Farbe und dem Empfinden, das sie beim betrachtenden Menschen auslöst. Er versuchte das Geheimnis, das „Wesen“ der Farben zu ergründen und forschte nach speziellen Wirkungen der Farben auf den Menschen.

Farbe als Heilmittel
Die unterschiedlichen Farben mit einer für sie jeweils typischen Wellenlänge und Energie (Farbschwingung) werden heute in der Farb- und Lichttherapie zu Heilzwecken des menschlichen Organismus genutzt. Farben bestimmen nicht nur unseren Stoffwechsel, sie haben auch eine biologische Funktion.

Neueste Studien zeigen erneut, dass die Farbwahl bei der Raumgestaltung in z.B. Krankenhäusern Einfluß auf Wohlbefinden und Zufriedenheit der Menschen hat und somit den Heilungsprozess entscheidend fördern kann. Die teilweise verblüffenden Ergebnisse lassen sich nicht immer wissenschaftlich begründen. Dennoch ist die Wirkung messbar. Farben wirken auf Menschen.

Farbe im Alltag
Der gezielte Einsatz von Farben im täglichen Leben ist also entscheidend für unser Wohlbefinden. Durch bewusstes Einrichten des Arbeits- und Wohnumfeldes mit Farbakzenten lassen sich bereits positive Effekte erzielen. So soll ein blau eingerichtetes Zimmer (z.B. blaue Wände oder blaues Licht) zur besseren Konzentration beitragen, Rot wirkt aktivierend, Grün ausgleichend.
Ein Fazit: Gehen Sie bewußt mit Farbe um! Auch hier gilt: weniger ist mehr! Aufgeräumt zu sein, bedeutet auch, mit Farben „aufzuräumen“. Setzen Sie Farbe sensibel, individuell und mit einer ganz bestimmten Absicht ein! Nutzen Sie die Magie der Farbe!

Tipp: Farben empfinden
Nehmen Sie sich Zeit, die Farben in Ihrem Arbeits- und Wohnumfeld bewußt wahrzunehmen. Wie wirken die Farben auf Sie? Tun Sie Ihnen gut? Was gefällt Ihnen an einer Farbe besonders? Gestalten Sie Ihre Umgebung mit für Sie wohltuenden Farben!

Sende-Tipp:
Farben – Warum wir die Welt bunt sehen – planet wissen ARD-alpha – 2019

Aktuelle Tipps und Aufräum-Impulse finden Sie auch im Store und auf meinen Instagram-Seiten.

P.S.: Bitte beachten Sie: Aufräumen ist ein individueller Prozess. Welche Dinge in Ihrem persönlichen Umfeld verbleiben oder von welchen Sie sich trennen wollen, obliegt einzig und allein Ihnen.

Space-Clearing

Space-Clearing

Angestaute Energien lösen

Wer kennt sie nicht, die sprichwörtliche „dicke Luft“, die die schlechte Stimmung in einer angespannten Atmosphäre beschreibt. Bestimmt haben Sie es auch schon einmal selbst erlebt: Sie betreten einen Raum und haben direkt ein wohliges, entspanntes Gefühl oder Sie fühlen sich irgendwie unwohl und denken, hier stimmt was nicht. Sicher, werden Sie sagen, in diesem Fall hat Ihnen die Farbe an den Wänden nicht gefallen oder das Mobiliar traf nicht Ihren Geschmack. Doch neben der subjektiven Wahrnehmung gibt es noch eine energetische Ebene, und der Energiefluss ist in diesen Räumen oft gestört.

Räume, in welchen Menschen sich begegnen, zusammen leben, miteinander arbeiten und diskutieren sind von Energien durchdrungen. Auch wenn die Menschen den Raum verlassen, so bleiben Energiefelder bestehen. Damit hat der Raum Einfluss auf den Menschen und der Mensch Einfluss auf den Raum (Interaktion).

Raumklärung zur Selbstverständlichkeit werden lassen
In vielen Kulturen gehört die Raumklärung zum Alltag. In unsere Kultur ist diese klärende Handlung in den Hintergrund getreten oder sogar in Vergessenheit geraten. Räume z.B. nach Krankheit zu klären, war früher völlig Usus. Und auch die Kirche wußte von der reinigenden Wirkung des Weihrauchs. Durch ein „Space-Clearing“ werden die Räume „geklärt“ – Energiefelder verändern sich und wirken positiv auf unser Wohlbefinden.

Probieren Sie es aus und klären Sie Ihre Räume! Regelmäßiges, kräftiges Durchlüften kann dabei schon mal ein Anfang sein. Beginnen Sie doch einfach mal das neue Jahr mit der Klärung von Wohn- und Arbeitsplatz!

Tipp: Räume räuchern
Kein Hokuspokus sondern uralte Tradition! Das Verräuchern von verschiedenen Harzen und Kräutern ist eine uralte Tradition der Menschheit. Das alte Jahr geht zu Ende, ein neues Jahr beginnt. Diese Zeit wurde traditionell zum Räuchern genutzt. Räucherstoffe gibt es mannigfaltig: ob Salbei, Weihrauch oder Hölzer – eine Vielfalt von Düften gibt es zu entdecken.
Hochwertiges Räucherwerk gibt es z.B. bei sonnlicht.de

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P.S.: Bitte beachten Sie: Aufräumen ist ein individueller Prozess. Welche Dinge in Ihrem persönlichen Umfeld verbleiben oder von welchen Sie sich trennen wollen, obliegt einzig und allein Ihnen.

Aufräum-Shopping

Shoppen Sie sich den Weg frei!

Das Sideboard im Flur verschwindet unter der täglichen Post, Zeitschriften und Magazine stapeln sich auf Stühlen, Flipcharts der vergangenen Teamsitzungen liegen unmotiviert auf dem Boden, die Bohrmaschine liegt seit dem letzten Einsatz vor einem 1/2 Jahr unsichtbar tief unter einem Schrank, Kleider lagern gefühlt seit Wochen auf dem Sofa, Altglas und Altpapier machen sich in einer Ecke breit, etliche herumliegende Sportgeräte erinnern an gescheiterte Vorsätze „mal sportlich aktiv werden zu wollen“ und lösen unbewußt Schuldgefühle aus, die Akten- und Papierberge im Arbeitszimmer werden immer größer und spiegeln die Qual unliebsamer Arbeitsvorgänge, ach ja, und der Osterschmuck hat auch einen Platz irgendwo im Raum gefunden – wenn einmal wieder zuviel „Kram“ herumliegt, breitet sich Unbehagen aus.

Die klare Vorstellung wie Sie ihren Wohn- und Arbeitsraum gerne gestalten würden, verliert sich in der Unübersichtlichkeit der Situation. Und wenn Sie nichts mehr wieder finden können, bremst dieser Zustand die Motivation, überhaupt etwas anpacken und loslegen zu wollen. Unzufriedenheit und Ratlosigkeit ist das Resultat, der freie Fluß von Raumenergie und Luftzirkulation ist blockiert!

Räumen Sie sich den Weg frei!
Räumen Sie sich Ihren Weg frei!

Tipp: Aufräum-Shopping
Gehen Sie 1x im Monat durch Ihr Arbeits- und Wohnumfeld, und shoppen Sie in Ihrem eigenen Fundus von Dingen!
Wählen Sie folgende Dinge heraus:
7 Dinge, die Sie wegwerfen, verschenken oder spenden möchten
7 Dinge, die Sie wegräumen können
7 Dinge bzw. Vorgänge, die Sie schon lange erledigen wollen
Dinge, die sofort erledigt werden können, werden sofort erledigt, die anderen Dinge oder Vorgänge im Laufe des Monats!

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